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Bild.de | So erkennen Sie Tachobetrug

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Tickt Ihr Auto eigentlich richtig? Könnte gut sein, dass die Zahlen in Ihrem Tacho gar nicht stimmen. Der Automobilclub AvD vermeldet, dass in Deutschland jeder dritte Kilometerstand gefälscht ist. 

Der Hintergrund: Durch die digitalen Kilometerzähler in modernen Autos ist es sehr einfach geworden den Stand zu manipulieren. Heute genügt schon ein einfaches Gerät samt Kabel, das über Internet für nicht mal 50 Euro bestellt werden kann. Für 100 Euro machen das sogar dubiose Dienstleister direkt vor Ort.

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Einladung zur Pressekonferenz

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Tachomanipulation unterbinden
Fahrzeugdaten schützen Betrug verhindern
Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten

Dienstag, 01.11.2016, 11:00 Uhr, im AvD Haus Lyoner Str. 16 in 60528 Frankfurt am Main

Geringer Aufwand, großer Schaden: Tachobetrug war noch nie so einfach wie heute. Doch dies ist nur ein Teil des Gesamtproblems, stellt sich doch vielmehr die Frage, wie schütze ich mein Fahrzeug vor unautorisierten Zugriffen durch Dritte?

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Tacho-Betrug in Belgien aus der Welt geschafft

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Die Einführung des Car-Pass in Belgien vor zehn Jahren hat sich bezahlt gemacht. Die Trickserei mit dem Tachostand ist fast völlig aus der Welt geschafft, wie eine Studie des Wirtschaftsprüfers PwC im Auftrag der VoE Car-Pass ergeben hat.

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Druck auf Mitgliedsländer beim Tachobetrug erhöhen

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Beim Kauf eines Gebrauchtwagens werden europäische Bürgerinnen und Bürger immer wieder Opfer von Tachobetrügereien. Was früher nur mit größerer Anstrengung möglich war, lässt sich heute meist mit einer Software und ein paar wenigen Knopfdrücken erledigen.

"Die Digitalisierung der Autoindustrie hat das Problem des Tachobetrugs nicht beseitigen können, sondern es sogar noch verstärkt“, meint Ismail Ertug, verkehrspolitischer Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament.
Sogenannte Tachokorrekturprogramme lassen sich heute über das Internet bestellen. Damit lässt sich der digitale Tachograph auf den gewünschten Kilometerstand zurücksetzen. Bei diesem kriminellen Vorgehen gibt es nur Verlierer: Der Verkäufer, der sich wissentlich einer Straftat schuldig gemacht hat sowie der getäuschte Käufer, der viel zu viel für seinen Gebrauchtwagen zahlt - und sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. „Die EU-Kommission muss zusammen mit den Mitgliedstaaten dieses Problem unbedingt in den Griff bekommen“, fordert Ismail Ertug.

Bei dem jährlich durchgeführten Verbraucherbarometer der Europäischen Kommission, bei der Dienstleistungen und Produkte nach ihrer Vertrauenswürdigkeit bei den Verbrauchern getestet werden, landen Gebrauchtwagen konstant auf den hinteren Plätzen - auch 2016. Dieses Vertrauensdefizit ist berechtigt: Allein in Deutschland schätzte die Polizei für 2015, dass der Wert jedes dritten in Deutschland verkauften Gebrauchtwagens illegal nach oben korrigiert wurde. Das verursacht einen Gesamtschaden von bis zu sechs Milliarden Euro. Zudem wird geschätzt, dass bei grenzüberscheitend verkauften Gebrauchtwagen bis zu 40 Prozent der Tachographen manipuliert wurden.

"EU-Kommission und Europäisches Parlament müssen jetzt den Druck auf die Mitgliedsländer erhöhen“, betont Ismail Ertug. Mit der Richtlinie über regelmäßige technische Überwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhägern wurde 2014 zwar eine Gesetzgebung zur Bekämpfung dieser illegalen Machenschaften auf den Weg gebracht, allerdings haben die Mitgliedstaaten bis Mai 2018 Zeit, die neuen Regeln umzusetzen. „Die Gesetzgebung muss unbedingt pünktlich umgesetzt werden, damit wir Tachobetrug effektiv bekämpfen. Vor allem müssen wir sicherstellen, dass die europaweite Dimension dieses Problems berücksichtigt wird. Der notwendige Datenaustausch zwischen den Mitgliedstaaten muss verpflichtend sein“, so Ismail Ertug.

Internationale Konferenz in Belgien rückt näher

Die Initiative gegen Tachomanipulation e.V. wird am 19. Oktober 2016 bei der Internationalen Konferenz zur Bekämpfung von Tachomanipulation in Belgien vor Ort sein. Eindrücke und Impressionen von diesem Besuch werden wir auf unserem Portal veröffentlichen.

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Hacker manipulieren BMWs Connected-Drive-Webseite

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BMW i3

Sicherheitsforscher von Vulnerability Labs haben einen Weg gefunden das BMW-Portal ,,Connected Drive" zu manipulieren. So können sich die Angreifer etwa mithilfe einer beliebigen Fahrgestellnummer ins System einloggen und haben dort Zugriff auf die Einstellungen des Accounts, der mit der Nummer verknüpft ist. Andere Logindaten benötigen die Angreifer nicht. Die Forscher entdeckten außerdem eine Cross-Site-Scripting-Lücke auf der Webseite.

Darüber können die Hacker Code in die Seite einschleusen, der dann anderen Usern beim Surfen auf der Seite eingeschleust wird. Im schlimmsten Fall ist damit die Übernahme der Rechnersysteme möglich. Die Vulnerability-Labs-Mitarbeiter haben BMW informiert. Dort arbeiten Experten bereits an einem Patch.

BMW liefert Gericht Kundendaten für Bewegungsprofil

BMW hat dem Kölner Landgericht Daten eines Drive-Now-Kunden geliefert, mit denen die Kammer offenbar ein Bewegungsprofil des Mannes erstellen konnte. Datenschützer stellen die Rechtmäßigkeit von Datenspeicherung grundsätzlich infrage.

BMW / Drive now

BMW / Drive now

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Fälschungssicherer Kilometerzähler

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Der Kölner Stadtanzeiger berichtete:

Die Bundesregierung arbeitet an Auflagen für fälschungssichere Kilometerzähler bei Autos. Die Bundesanstalt für Straßenwesen untersuche technische Möglichkeiten, um Tacho-Manipulationen zu verhindern oder zu erschweren. Die SPD fordert dagegen den Aufbau von Datenbanken, auf denen Unfälle und Kilometerstände auf freiwilliger Basis regelmäßig gespeichert werden sollen. (dpa)