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Die Zeit läuft!

Die Richtlinie 2014/45/EU des Europäischen Parlaments vom 29. April 2014 fordert die Dokumentation von Kilometerständen zur Vorbeugung von manipulierten Tachoständen und muss von allen Ländern ab dem 20. Mai 2018 als nationales Recht umgesetzt werden!

Wir haben eine technische Lösung dazu bereits fertiggestellt, die darüber hinaus dem deutschen Daten- und Verbraucherschutz entspricht.

Interessiert? Mehr Informationen demnächst hier.

Erfolgreicher Start

  • Pressefoto

    v.l.n.r.: M. Winkelmann (CarPass® Gruppe), Matthias Braun (AvD-Generalsekretär), Wolfram Stein (CarPass® Gruppe)

    Schätzungen zufolge ist bei jedem dritten in Deutschland verkauften Gebrauchtwagen der Tachostand manipuliert

  • Der durchschnittliche Schaden beträgt pro Fahrzeug gut 3.000 Euro. Ein jährlicher Gesamtschaden von 6 Mrd. Euro ist die Folge
  • Durch ein System der lückenlosen Dokumentation der Fahrzeughistorie wird der betrügerische Eingriff in die Fahrzeugsoftware zwecklos

Ein Gerät für 150 Euro, in 30 Sekunden den Kilometerstand ändern, und das Auto kann zu einem wesentlich höheren Preis verkauft werden. Die Initiative gegen Tachomanipulation e.V., die heute in München offiziell vorgestellt wurde, hat der systematischen Manipulationen an Tachoständen nun den Kampf angesagt. Ihr Lösungsansatz basiert auf einer kontinuierlichen, glaubwürdigen Dokumentation der Laufleistung des Fahrzeugs, die jederzeit abgerufen werden kann: Autorisierte Service-Partner, sprich angeschlossene Werkstätten und Sachverständige, übermitteln bei jedem Kontakt mit dem Fahrzeug den Kilometerstand an die unabhängige und geschützte Datenbank des Vereins.

„Tachomanipulation ist in manchen Kreisen längst Routine. Schadensbegrenzung war bisher nicht wirklich möglich - man konnte nur den Zustand des Autos mit dem Kilometerstand vergleichen und eine grobe Einschätzung geben. Mit der Initiative gegen Tachomanipulation gehen wir diese Problematik offensiv an, um den betrügerischen Gebrauchtwagenhandel zu bekämpfen“, so AvD-Generalsekretär Matthias Braun. Carsten Reinkemeyer, Leiter Fahrzeugtechnik und Sicherheitsforschung im Allianz Zentrum für Technik, kritisiert, dass Tachomanipulationen technisch zu einfach vorzunehmen sind: „Wir fordern die Automobilhersteller auf, die technischen Hürden zu erhöhen, um die Manipulation für die Betrüger teurer zu machen. Zusätzlich muss eine zentrale Abfragemöglichkeit für Autokäufer aufgebaut werden, die eine Dokumentation der technischen Historie eines Fahrzeuges möglich macht.“

Schlechte Nachrichten also für schwarze Schafe, frohe Kunde für alle, die ein wertvolles Argument für einen besseren Preis beim Verkauf ihres Fahrzeugs an die Hand bekommen, und für Käufer, die mehr Gewissheit über Historie, bevorstehende Wartungsarbeiten und damit den wahren Wert des gekauften Fahrzeugs erhalten. Und schließlich profitieren auch die angeschlossenen Werkstätten durch dieses neuartige, glaubwürdige Werkzeug zur Gewinnung von Neukunden sowie zur Kundenbindung.

Wer steht dahinter?

Der Verein

v.l.n.r.: Richard Judt, Henning Neef, Matthias Braun, Hubert Graf von Spreti, Stefan Stein, Harald Pfau, Wolfram Stein

Am 15. August 2013 war es soweit: Die Initiative gegen Tachomanipulation e.V. wurde in den Räumlichkeiten des AvD in Frankfurt offiziell gegründet.

Mit Harald Pfau, Vorstand der Werbas AG, und Matthias Braun, dem Generalsekretär des AvD und nun auch stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins, sind zwei wichtige Multiplikatoren mit an Bord, um die Initiative bei Werkstätten und Fahrzeughaltern bekannt zu machen und zum Erfolg zu führen.